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HUACU

Totenkult

Um den Inka auf die Reise in die jenseitige Welt zu begleiten, wurden zwei Frauen, ein Diener und ein Krieger am Tage seines Todes im Rausch geopfert. Angeblich Freiwillige, wurden sie bereits in jungem Alter ausgewählt. Die Inka-Herrscher wurden auf eine heute nicht näher bekannte Weise von kundigen Balsamierern mumifiziert, in edle Stoffe gehüllt und in der Coricancha in Cuzco aufgestellt, bei Feiern mitgeführt, wie ein Lebender von Dienern rituell mit Speise und Getränken versorgt.[8] Ihre Herzen wurden in Ollantaytambo beigesetzt.[147] Der Brauch der Mumifizierung und der separaten Beisetzung der Herzen erinnert an die kanopischen Krüge im Alten Ägypten.

Der spanische Chronist Pedro Cieza de León berichtete über die Chullpas (aymará = „Begräbnis, Türme der Toten“): „Das Sehenswerteste, das im Lande der Colla gibt, sind nach meiner Ansicht die Stätten, wo man die Toten bestattet. Überall in der Nähe der Ortschaften konnte man Grabstätten der Indios sehen, die wie Türme erbaut waren; einige aus Stein, andere aus Stein und Lehm; einige innen geräumig, andere eng … Wenn es ein großer Herr war, begleiteten die meisten Anwohner den Leichnam. Dann verbrannte man 10 oder 20 Lamas, je nach Rang des Toten und tötete Frauen, Kinder (!) und Diener, die man mitgab, damit sie ihm jederzeit zur Verfügung standen. Auch andere Personen wurden lebendig in das Grabhaus eingeschlossen.“[148] Bis in die Tausende ging die Zahl der Angehörigen und Diener, Beamten und Gefolgsleute, die beim Tod eines Sapa Inka rituell regelrecht abgeschlachtet oder bei lebendigem Leib begraben wurden, um ihrem Herrn ins Jenseits zu folgen. Sein Palast, von Dienern und Frauen verlassen, galt fortan als Totenschrein und Wak'a.

Einfachere Angehörige der Inka wurden in den Anden meist in Hockstellung in Felsnischen und -höhlen in kostbaren Tüchern gehüllt beigesetzt. An der wüstenhaften Pazifikküste wurden unterirdische Grabkammern errichtet. Dort trocknete die heiße Luft den Leichnam aus, so dass eine Einbalsamierung nicht erforderlich war. Im feucht-kalten Hochland waren die Voraussetzungen ungleich schwieriger. Deshalb wurden die Felshöhlen häufig vermauert und gleichzeitig für eine raffinierte Luftzirkulation gesorgt. Am feucht-heißen Osthang der Anden wurden bei den Chachapoyas deshalb spezielle Balsamierungen vollzogen und die Toten in kunstvolle Mumienbündel geschnürt. Der Verstorbene wurde mit den Gegenständen, die in seinem Leben die wichtigste Rolle gespielt haben, beigesetzt.[150] Seine Angehörigen bewirteten ihn mit Speisen und Chicha. Zum Totenkult gehörte, dass die Angehörigen eine Nacht Totenwache hielten, die Frauen sich ihr Haar abschnitten, ihre Mäntel über den Kopf zogen und klagend und weinend Loblieder auf den Verstorbenen sangen.[

http://de.wikipedia.org/wiki/Indios


  

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