Die Idee des Eine-Welt-Handels soll mit dem Fairhandelshaus MERCADO MUNDIAL neue Impulse bekommen, damit besonders die Menschen sensibilisiert werden, die nicht schon längst aus Überzeugung einen Teil Ihrer Konsumartikel in Weltläden kaufen. Dazu ist natürlich besonders der Café-Bereich geeignet, der an die über 100jährige Tradition des Gebäudes als "Kaffeehaus Barkel" anknüpft. So ist an allen Öffnungstagen auch das Fair-Café nachmittags geöffnet.

Durch eigene Importe und Kooperation mit anderen alternativen Importorganisationen können andere Weltläden in der Region Weser-Ems und teilweise weit darüber hinaus mit einer umfangreichen Warenpalette versorgt werden, die den Kriterien des fairen Handels entspricht. Ziel dieses Warenangebotes ist es, Weltläden zu fördern und zu unterstützen, so daß gerade den Menschen die Weltladenidee und damit der faire Handel nähergebracht wird, die bislang einen Weltladen nur von außen kennen.

Im mercado mundial kann jeder bei fachlicher Beratung und Information fairgehandelte und Naturkost - Produkte kaufen. Dazu gehören Lebensmittel, Kunsthandwerk und Gegenstände des täglichen Gebrauches, Kleidung, Musikinstrumente und Schmuck sowie Genußmittel wie Wein, Tee und Kaffee. Im Bücherregal findet man Literatur zur Nord-Süd-Problematik, zum Welthandel, zum Umweltschutz und anderen verwandten Themen des (Über-) Lebens.

Das Angebot an Produkten aus der 2/3-Welt und das gastronomische Angebot aus biologischer Herstellung verlangt nach Informationen über die Handelsbeziehungen und die Lebensbedingungen der Produkthersteller sowie über entwicklungspolitische Fragen allgemein. Darum ist das Fairhandelshaus auch ein Informations-und Bildungszentrum. Eine kleine Bibliothek mit Literatur zu entwicklungspolitischen Themen steht zur Verfügung ebenso wie Videofilme und Diaserien. Daneben werden in unregelmäßigen Abständen selbst Referenten aus dem In- und Ausland zu den verschiedenen Themenkreisen eingeladen.

Warum soll ich fairgehandelte Produkte kaufen ?

Im Gegensatz zu Spenden, die oft nur die “Symptome “ einer nicht funktionierenden Gesellschaft bekämpfen sollen, ist durch den Verkauf fairgehandelter Ware langfristig eine Veränderung der Lebensverhältnisse sichergestellt.

Zum jetzigen Zeitpunkt sicher nur ein Tropfen auf den heißen Stein,aber schon jetzt leben viele tausend Menschen menschenwürdig durch den fairen Handel.